Wolf und Almwirtschaft im Werdenfelser Land

Enrico Corongiu Klartext SPD Bundestagswahl 2017

10. September 2017

SPD-Bundestagskandidat Enrico Corongiu und Landtagsabgeordneter Florian von Brunn informieren sich auf Stepbergalm und Ziegspitz

Die Rückkehr des streng geschützten Wolfes nach Bayern und die erste Rudelbildung im Nationalpark bayerischer Wald haben intensive Diskussionen ausgelöst. Am gestrigen Donnerstag haben sich der SPD-Bundestagskandidat Enrico Corongiu und der Landtagsabgeordnete und SPD-Umweltexperte Florian von Brunn auf der Stepbergalm am Kramer und dem Hohen Ziegspitz (Ammergebirge) informiert und intensive Gespräche mit einem Schafhalter und Älplern geführt.

Enrico Corongiu betont: „Es ist enorm wichtig, dass man die betroffenen Menschen mitnimmt und mit ihnen redet. Es kann nicht einfach alles von oben entschieden werden!“

Sorgen der Betroffenen und Naturschutz werden ernst genommen

Beide SPD-Politiker nehmen die Sorgen der Betroffenen sehr ernst. Zugleich verweisen sie aber auch darauf, dass der Wolf unter strengem europäischen Naturschutz steht. Wichtig ist aber für beide, dass es praxisnahe Lösungen für die bayerischen Alpen gibt, die sich hier auch umsetzen lassen.

Florian von Brunns Schlussforderung lautet deshalb: „Man kann nicht Flachland und Bergland über einen Kamm scheren. Deswegen muss es einen eigenen Wolfs-Managementplan für die bayerischen Alpen geben!“

Enrico Corongiu betont, dass die Erhaltung und Förderung der Almwirtschaft enorm wichtig ist: „Wir brauchen unsere Almen zur Erhaltung der Artenvielfalt und für den Tourismus! Das muss unbedingt berücksichtigt werden.“ Er findet Florian von Brunns Engagement in Sachen Schutz des Wolfes und der Artenvielfalt, aber eben auch der Almwirtschaft vorbildlich und unterstützt ihn darin, dass durch noch mehr gezielte Information Unsicherheit und Ängste abgebaut werden.

Kontakt

Enrico Corongiu

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